Wie? Echt jetzt? Fun Facts zu Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Dass Captain Jack Sparrow ein bisschen merkwürdig ist, ist ja nichts neues aber es gibt auch noch einige Fakten über den 5. Teil der Pirates of the Caribbean -Reihe, die ihr so noch nicht wusstet.

PS: Wenn Ihr keine Lust habt alles durchzulesen, findet Ihr in jedem Fun Fact die Schlagwörter markiert – so könnt ihr direkt sehen, um was es in dem Fun Fact geht.

Viel Spaß beim schmunzeln, laut los prusten und verblüfft gucken 😉

Fun Fact #1:

Wollen wir nicht alle mal in einem Pirates of the Caribbean Teil mitspielen – an der Seite von Captain Jack Sparrow die Meere erobern? Ja das wollte auch der Schauspieler Brenton Thwaites, der im 5. Teil Wills Sohn Henry spielt. Er war ein riesen Fan der Filmreihe und dass, wirklich seit er ein kleiner Schuljunge war. Als er dann für den Hauptdarsteller ausgesucht wurde war die Freude natürlich riesig. Und wo wurde dann noch gedreht? Genau – in seiner Heimatstadt Queensland in Australien. Besser geht’s nicht!

Fun Fact #2:

Disney scheut ja generell keine Mühen und Kosten um einen Film besonders realistisch wirken zu lassen und so ähnlich war es auch wieder in diesem Teil von Pirates of the Caribbean. Die detaillierte Stadtkulisse von St. Martin liegt auf einem 5 Hektar großen, sattgrünen Terrain im Hinterland von Maudsland – und sind wir mal ehrlich: In der Filmsequenz gibt’s nicht mal einen grünen Grashalm zu sehen. Bei vielen der Gebäude, handelt es sich allerdings nur um Frontalansichten – bis auf zwei: die Taverne von Grimes und das Kartenhaus von Swift – diese beiden Gebäude sind wirklich dreidimensional aufgestellt worden. Einige der Gebäude wurden sogar so clever entworfen, dass sie einfach an anderer Stelle wieder aufgebaut werden konnten, damit die Stadt noch ein bisschen größer wirkt. Um das Ganze noch echter aussehen zu lassen, wurden vor den „Läden“ der Kulisse natürlich auch entsprechende Waren drapiert und machen wir uns nichts vor, in der Hitze von Australien haben die dann im Verlauf der Dreharbeiten ordentlich angefangen zu müffeln.

Für die Bankraubszene des Films haben sich die Regisseure und Macher etwas echt spektakuläres einfallen lassen. Eine komplette Bank aus dem 18. Jahrhundert wurde um eine mechanische Zugmaschine errichtet. Nur der Fahrer der Maschine konnte dann durch die Frontansicht schauen – hinein sehen konnte allerdings niemand.

Fun Fact #3:

PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE
Will Turner (Orlando Bloom) Bild: © Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved..

Habt Ihr Euch auch schon immer gefragt, wie die Klamotten der Darsteller eigentlich auf alt getrimmt werden? Hier kommt die Antwort: Kostümdesignerin Penny Rose und ihre Kollegen haben die Kleidungsstücke einfach zusammen mit Kieseln in einen Zementmixer gepackt oder auch Käsereiben genommen, um die Kleider an verschiedenen Stellen so ranzig wie möglich aussehen zu lassen. Hin und wieder kam sogar ein Gasbrenner zum Einsatz. Genial!

Fun Fact #4:

Definitiv ein Fun Fact zum Film für alle Technikbegeisterten: In der sogenannten „Schiffsarena“ in Helensvale, Queensland, Australien standen 11 Schiffe für den Dreh. Jedes der Schiffe stand auf einer Computer gesteuerten, frei beweglichen Plattform. Um das gesamte Areal wurden mehr als hundert Schiffscontainer, die wie Ziegelsteine aufeinander gestapelt waren, aufgebaut. Eine lokale Tageszeitung vermutete dann sofort: Das ist doch nur, um Schaulustige abzuhalten! Falsch – tatsächlich dienten die Container als Rahmen für Aircover Inflatables. Für was? Das sind riesige aufblasbare Blue-Sceens, über die dann später im fertigen Film die Spezialeffekte ablaufen konnten.

Und damit bei der Produktion auch immer genügend und das perfekte Licht für die jeweilige Szene da war, wurde ein 50 Meter langes Beleuchtungsgitter über den Schiffen angebracht. So konnte genau die gewünschte Atmosphäre geschaffen werden.

Fun Fact #5:

Ja manchmal gibt’s auch ungebetene Gäste am Set eines Films. So natürlich auch bei Pirates of the Caribbean: Salazars Rache. Die Rede ist aber nicht von Fanmassen, die ein Selfie mit Johnny Depp ergattern wollen, sondern von Kängurus. Wenn es in Helensvale nämlich dunkel wurde, kam es oft vor, dass Kängurus hinter dem gewaltigen Catering-Zelt auftauchten, um neugierig die merkwürdigen Geschehnisse in ihrer Nachbarschaft zu studieren. Man muss ja schließlich wissen, was so abgeht.

Fun Fact #6:

Das Make-up in solchen Filmen ist natürlich super wichtig. Ohne geht’s einfach nicht. Für das umfangreiche Make-up des verfluchten Captain Salazar verbrachte der Schauspieler Javier Bardem – übrigens der Mann von Penélope Cruz, die ja auch schon im 4. Teil mitspielte – jeden Tag zwischen zwei und drei Stunden in der Maske.

Die geheimnisvolle Meerhexe Shansa ( Golshifteh Farahani) brauchte sogar zwischen vier und fünf Stunden.

Fun Fact #7:

In der Guillotinensequenz auf dem Exekutionsplatz kamen zwei Köpfe zum Einsatz, die nach den beiden Regisseuren des Films, Joachim Rønning und Espen Sandberg, modelliert wurden!

Fun Fact #8:

Manchmal kommen bei so einem Dreh ja auch einige Gefahren auf die Crew zu – so auch bei den Dreharbeiten zu Pirates of the Caribbean: Salazars Rache. Als die komplette Mannschaft im Dickicht des Dschungels des Tamborine Mountain drehte, mussten die Mitarbeiter alle einen Schutzhelm tragen. Der sollte alle vor herunterfallenden schweren schwarzen Bohnen schützen. Die australische Crew modelte die Geschichte aber etwas um: Hier fielen nämlich keine Bohnen von den Bäumen, sondern „Drop-Bears“ , mythische Monsterbären, die aussehen wie große, fleischfressende Koalas und sich auf die Köpfe unvorbereiteter Opfer fallen lassen.

Fun Fact #9:

Captain Jack Sparrow ist ja eigentlich durchgehend besoffen in allen Teilen der Reihe und mit dabei ist auch häufig seine Rumflasche. Genau diese Rumflasche ist aber tatsächlich aus dem 18. Jahrhundert aus England. Auch die Schirme der Damen am Set wurden nach alter Tradition von einer über siebzig jährigen Dame aus Brisbane gefertigt. Sie ist mittlerweile eine der letzten Menschen, die dieses Handwerk noch beherrscht.

Fun Fact #10:

Nach insgesamt 93 Drehtagen war der ganze Film im Kasten – schon erstaunlich. Allerdings wollte Australien die Darsteller nicht so wirklich gehen lassen. Pünktlich mit dem Fall der letzten Klappe kam nämlich ein Sturm auf. Der führte dann dazu, dass alle Flüge von der kleinen Insel, auf der als letztes gedreht wurde, gestrichen wurden. Mehr als 200 Mitglieder der Crew mussten dann per Boot zurück ans australische Festland gebracht werden. Danach gings dann mit dem Auto weiter nach Mackay und erst dann ging’s in den Flieger nach Hause.

Bilder: Disney|© Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved..

 

 

 

 

 

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