Strand, Meer & Rum |Urlaub like Captain Jack Sparrow

Mhmm… weißer Sandstrand, türkisblaues Meer und eine Meeresbrise weht durch das Haar – ok, jetzt wird’s langsam ein bisschen kitschig. Aber man muss sagen, dass es in der Dominikanischen Republik tatsächlich so aussieht. Kein Wunder, dass gerade deswegen dort so viele Filme gedreht werden.

Um ehrlich zu sein, war das jetzt nicht der Grund, wieso wir uns für einen Urlaub auf dieser tollen Insel in der Karbik entschieden haben. Es war vielmehr das Gesamtpaket. Aber um den eigentlichen Urlaub soll es heute in diesem Blogpost gar nicht gehen, sondern vielmehr um einen der Ausflüge, die wir dort gemacht haben. Wir sind nämlich zu einer Insel namens „Saona“ gefahren. „Fluch der Karibik“-Fans werden jetzt sofort sagen: „Ja sicher, dass ist doch die Insel auf der gedreht wurde!“ Ja genau. Das ist sie. Auf Saona wurden nämlich einige Szenen aus dem 2. und 3. Teil gedreht. Und genau darum soll es heute gehen.

Fangen wir mal vorne an: Saona ist eine kleine und schnuckelige Insel die im Osten der Dominikanischen Republik liegt. Mit ihren gerade einmal 110 km² ist sie wirklich klein und überschaubar, aber eben auch wunderschön. Mit einem Speedboat ging es erstmal über die Wellen – erster Stopp: ca. 200 Meter vom Strand entfernt, Wasser bis zum Bauchnabel und türkisblaues Meer (genauso, wie man es sich vorstellt). Und natürlich gab’s nach der „langen“ Reise auch erstmal nen Rum. Wie gesagt, es war eben ein Ausflug mit Anlehnung an Captain Jack Sparrow ;).

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Erster Stopp

Weiter geht’s, wieder rauf auf’s Speedboat und ab nach Saona. Da die Insel selbst zum Nationalpark im Osten gehört, gibt es noch super viele naturbelassene Strände. Natürlich top für einen Dreh wie „Fluch der Karibik“. Um ganz ehrlich zu sein, mir hätte man an jeder Stelle erzählen können, dass hier der Ort gewesen ist, andem die Szenen gedreht wurden. Es sah nämlich tatsächlich alles ähnlich aus – aber eben auch traumhaft schön. An einem dieser Strände hat also Johnny Depp schon als Captain Jack Sparrow gelegen und sich eine Rumflasche nach der anderen gegönnt. Prost!

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naturbelassener Strandabschnitt auf Saona

Ein Highlight unseres Besuchs auf Saona war definitiv das Dorf „Mano Juan“. Super klein, aber noch total ursprünglich. Es gab dort für euopäische Verhältnisse echt nichts – eine Kirche, ein paar Bretterbuden, in denen Souveniers verkauft wurden und natürlich ein paar kleine Häuser, sonst nichts. Aber, wie wir auf der Reise gelernt haben: Die Dominikaner sind damit zufrieden und wenn ich ehrlich bin, kann ich mir so ein Leben schon auch echt gut vorstellen. Ein Punkt wäre allerdings für mich ein No-Go. Denn 80% der Menschen, die auf Saona leben, kommen nicht einmal in ihrem ganzen Leben von dieser Insel herunter. Wahnsinn! Das könnte ich jetzt ehrlich gesagt nicht.

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Mano Juan auf Saona

Zurück ging es dann über einen kleinen Privatstrand, auf dem der Film „Die Blaue Lagune“ gedreht wurde. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an diesen Streifen. Auch hier, kristallklares Wasser und ein Traumstrand. Man muss allerdings auch dazu sagen, Saona liegt auf der karibischen Seite der Dominikanischen Republik. Die Atlantikseite sieht schon wieder ganz anders aus.

Kleines Fazit: Sicher muss man ein absoluter „Fluch der Karibik“ Crack sein um dann auch wirklich alle Drehorte zu erkennen, aber nichts desto trotz war es eine wunderschöne Insel mitten in der Karibik.

Und beim nächsten „Fluch der Karibik“ Marathon achte ich mal drauf, wo genau Captain Jack seine Rumfässer versteckt hat.

Bilder: Jackies Wunderland

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